Dominikanische Republik 00/01


Im Oktober fragte mich ein Bekannter, was ich denn dieses Jahr über Silvester mache. Er würde auf jeden Fall irgendwohin in die Sonne fliegen. Und da ich nichts Besseres zu tun hatte, meinte ich zu ihm "Gar keine schlechte Idee.". Ein paar stressige Monate lagen hinter bzw. mit November und Dezember noch vor mir. Was gibt's danach Schöneres, als bei 30 Grad einfach mal nix zu tun, nada, niente, rien, nüx, null !
Ein dritter Reisegefährte war auch schnell gefunden, mein Pyrenäen und Schottlandbegleiter Michael. Also gingen wir Anfang November einfach mal ins Reisebüro und ließen uns beraten. Viel war flugtechnisch gar nicht mehr zu haben. Kuba, Mexiko und DomRep. Da wir schon einiges davon gehört hatten, entschieden wir uns für die Dominikanische Republik. Ist natürlich auch preislich am günstigsten gewesen. Wir hatten Glück und bekamen gerade noch die letzten 3 Plätze im Flieger.
Meinen sonstigen Prinzipien zum Trotz, nämlich meine Urlaube selber vor Ort zu gestalten, wurde ich zum ersten Mal untreu. Ja, ich gebe es zu, es war ein Pauschalurlaub. Na und ? Hauptsache totale Entspannung. Und ich habe es nicht bereut. Trotz weit verbreiteter Armut überall freundliche, lachende und tanzende Menschen, die im Großen und Ganzen zufrieden mit ihrem Leben scheinen. Das Leben läuft hier irgendie anders ab. Manjana und Momentito. Man lebt für den heutigen Tag. Was Morgen kommt, wird sich schon zeigen.
Noch selten ist mir das Zurückkommen nach einem Urlaub so schwer gefallen wie dieses mal. Naja, kein Wunder, wenn man in Deutschland mit Regen, Nebel und Schnee, alles grau in grau, begrüßt wird. Man könnte heulen und sich gleich wieder am Last Minute Schalter anstellen.
Ein bischen was haben wir schon unternommen, einen Ausflug nach Santo Domingo und einen Katamaran Trip nach Saona, eine der Südküste vorgelagerten Insel. Beides sehr schöne und auch interessante Erlebnisse.
Was natürlich auch nicht fehlen darf, das ist der Rum, das Nationalgetränk der Dominikaner. Den gibt's hier in allen Variationen. Wenn man davon einmal eine edle Marke getestet hat, ist einem klar, daß z.B. Bacardi absoluter Schund ist. A prospos Bacardi. Bei der Halbinsel Samana soll es ja die berühmte Bacardi-Insel geben, auf der angeblich der Werbespot gedreht worden sein soll. Solche Landstriche inclusive Palmen, Sandstrand und Meer gibt es auf der DomRep massenhaft. Wer unbedingt ein Foto braucht, der soll sich einfach irgendeine Palme suchen. Gar kein Problem.
Nachfolgend findet ihr ein paar ein paar Bilder von unseren Ausflügen, der DomRep und natürlich auch von uns (Vorsicht, teilweise nach Rumgenuß :-) ).
Viel Spaß beim Träumen von der Karibik.

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