Tja, warum eigentlich TDM ?



Ich fahre TDM, weil ich gerne Bier ..., äähhh, nee, das war glaub ich nicht der Grund.

Also ernsthaft :

Nachdem ich mir Ende 1998 endlich meinen langjährigen Wunsch den Motorradführerschein zu machen, erfüllen konnte, stand ich vor dem Problem, das passende Mopped auszuwählen. Etwas für längere Strecken sollte es sein, in den Bergen gut zurechtkommen und auch für Kurzstrecken und Wochenendtouren geeignet.
Schon ein paar jahre zuvor hatte sich mein Bruder das ältere Modell der TDM zugelegt. Und das entsprach ziemlich genau meinen Anforderungen.
So dauerte es auch nicht lange bis April 1999, bis ich mir ebenfalls eine TDM zulegte, und zwar das 98er Modell.
Hauptgrund dafür war, natürlich neben der gefühlsmäßigen Seite (wer will schon ein Mopped haben, daß aussieht, wie das vom Nachbarn), die universelle Einsatzfähigkeit dieses Moppeds. Ob auf längeren Autobahnetappen oder im Kurvengeschlängel der Alpen, in der Stadt oder auf der Landstraße, selbst in leichtem Gelände. Die TDM kann sich in jeder Lage sehr gut behaupten. Sie wird zwar jedem Spezialisten in seinem Bereich unterlegen sein, ihn auf anderen Gebieten jedoch um Längen schlagen
Diese Vielseitigkeit ist es, die dieses Motorrad für mich ideal macht.
Die ersten 2 Jahre mußte ich sie auf Grund des Stufenführerscheins leider auf 34 PS drosseln. Aber auch in dieser Zeit hat sie mich treu und sicher durch Schottland und die Pyrenäen getragen.
Sicher hat sie ihre Macken, z.B. zum Teil sehr deutliche Lastwechselreaktionen. Das Getriebe könnte zwischen 1. und 2. Gang auch besser abgestuft sein. Aber welche Maschine hat keine speziellen Eigenheiten ?